Archiv für die Kategorie ‘Gasanbieter’

Gasanbieter dürfte diese Kälte freuen

Montag, 06. Februar 2012

Selten haben die Gaszähler so wie in diesen Tagen rotieret. Mit jedem Grad welches das Thermometer sinkt steigen die Heizkosten. Jedoch kann man die Verbraucher beruhigen. Da gerade in den letzten Monaten die Temperaturen relativ mild waren, werden die Heizkosten nicht ins uferlose steigen. Trotzdem sollte man einige Punkte beachten um nicht unnötig viel zu bezahlen.

- Lüften ist zu empfohlen, dann aber nur Stoßlüften
- Nur Räume hoch-heizen welche regelmäßig benutzt werden (ansonsten reichen 16 Grad)
- lieber eins zwei Grad weniger und dafür wärmer anziehen
- Sofern Rollläden da sind, diese nachts schließen
- Schauen ob Fenster richtig dicht sind

Die Tankstellen vom Gasanbieter Mitgas bieten 100 % Biogas an

Dienstag, 24. Januar 2012

Die Erdgas-Fahrer in der Region Halle-Leipzig können ab sofort noch umweltschonender fahren. Die MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH bietet an ihren Tankstellen in Schkeuditz, Leipzig-Podelwitz, Kemberg und Halle-Peißen reines Biogas an. Die Nutzer von Erdgasfahrzeugen haben somit die Möglichkeit, zum günstigen Erdgaspreis CO2-neutral zu tanken.

„Mit dem Kraftstoff Erdgas reduziert sich die Klimabelastung gegenüber Benzin und Diesel bereits um ein Viertel. Biogas weist mit einer CO2-Einsparung von rund 90 Prozent eine noch günstigere Umweltbilanz auf“, sagt MITGAS-Geschäftsführer Dr. Andreas Auerbach. „MITGAS leistet mit diesem Angebot Erneuerbarer Energien einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Und Erdgasfahrer schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sparen Geld und sind klimafreundlich mobil.“

MITGAS stellt für seine Erdgastankstellen 8 Mio. kWh pro Jahr bereit. Das Biogas stammt aus der Biogasanlage Zörbig und wird aus agrarischen Reststoffen ohne Einsatz von Nahrungsmitteln produziert. Bevor das Biogas in das Gasnetz eingespeist wird, erfolgt die Konditionierung auf Erdgasqualität, so dass es die gleichen Eigenschaften und die chemische Zusammensetzung wie fossiles Erdgas besitzt. Biogas kann Erdgas in jedem Mengenverhältnis beigemischt werden und ist ohne Einschränkungen und technische Bedenken in allen Erdgasfahrzeugen einsetzbar.

MITGAS betreibt seit 2008 in ihrem Versorgungsgebiet vier eigene und vier in Kooperation mit den Stadtwerken errichtete Erdgastankstellen. Seit vielen Jahren setzt MITGAS außerdem vorrangig Dienstfahrzeuge mit Erdgasantrieb ein.

In  Sachsen sind es die Tankstellen Agip Tankstelle Leipziger Chaussee in Delitzsch und Aral Tankstelle Bierweg/B6 in Schkeuditz.

In Sachsen- Anhalt sind es die Aral Tankstelle Rosenfelder Strasse 13 in Halle und die Erdgastankstelle Schmiedeberger Strasse 21 in Kemberg.

Unter clever-gas.de können Sie sehen, ob Mitgas eine gute Alternative zu Ihrem bisherigen Gasanbieter darstellt.

Gasanbieter – Vergleich wird immer wichtiger

Donnerstag, 08. Dezember 2011

Nachdem es für mehrere Winter eine leichte Entspannung bei den Gaspreisen gegeben hatte, ziehen die Versorger in dieser Heizperiode wieder mit den Preisen an. Nach Angaben des Vergleichsportals Check24 planen insgesamt 92 Versorger eine Gaspreiserhöhung im Zeitraum zwischen Dezember 2011 bis Januar 2012.

Von den angekündigten Erhöhungen sind 500.000 Gaskunden betroffen. Diese belaufen sich in der Spitze bis zu 19 Prozent. Bereits im Jahresverlauf hatten 532 Gasanbieter in der Grundversorgung die Gaspreise erhöht. Im Vergleichszeitraum 2010 waren es nur die Hälfte.

Ein Gasanbieter – Vergleich mit einem anschließenden Anbieterwechsel bringt satte Ersparnisse und verläuft unproblematisch.

TelDaFax – Insolvenzverwalter treiben Geld von Kunden ein

Donnerstag, 01. Dezember 2011

In diesen Tagen bekommen ehemalige TelDaFax – Kunden eventuell unangenehme Post, unterzeichnet mit dem Namen Dr. Biner Bähr. Der offiziell bestellte Insolvenzverwalter hat u.a. den Auftrag, Aussenstände einzufordern, um die Insolvenzmasse des ehemaligen größten unabhängigen Energieanbieters aufzustocken.

So kann es kommen, dass man als ehemaliger TelDaFax – Kunde nicht nachvollziehbare Inkasso-Forderungen erhält. In einem Internet-Forum berichtet eine Kundin, dass sie für 2010 keine Jahresabschlussrechnung erhalten hatte, nun aber eine größere Nachzahlung leisten soll. In den letzten Monaten vor der Pleite hatten sich Kundenklagen über immer besetzte Leitungen und stockende Abrechnungen gehäuft.

Betroffene ehemalige TelDaFax-Kunden sollten sich um Rechtsbeistand kümmern und in den Widerspruch gehen.

Gasanbieterwechsel dauert ab April 2012 nur noch drei Wochen

Donnerstag, 10. November 2011

Die Bundesnetzagentur hat die Bestimmungen für einen Gas- oder Stromanbieterwechsel zugunsten der Energieverbraucher vereinfacht. Ein Lieferantenwechsel soll ab April 2012 schneller und unkomplizierter vorgenommen werden können. Der wichtigste Punkt ist dabei die Verkürzung der zulässigen Frist auf drei Wochen.

Den Hintergrund für diese positive Veränderung bildet eine EU-Richtlinie von 2009, die nun in nationales Recht umgesetzt worden ist.

Ausschlaggebend bei der Frist ist das Datum der Anmeldung des Wechsels beim Netzbetreiber. Außerdem kann der Lieferbeginn zukünftig an jedem beliebigen Wochentag beginnen anstatt am Ersten des Monats wie bislang.

Quelle: Clever-Gas.de

Streit um EnBW-Einstieg bei Leipziger VNG

Donnerstag, 03. November 2011

Der Energiekonzern EnBW hat Probleme beim Kauf von Anteilen der Verbundnetz Gas (VNG) aus Leipzig. Der süddeutsche Energieriese will die 48%ige Beteiligung der Oldenburger EWE an der Leipziger VNG übernehmen. Eine entsprechende Option läuft zum Jahresende aus.

EnBW will sich mit einer Übernahme auf dem Gasmarkt positionieren. Ein eventuell gerichtlich zu klärender Streitpunkt ist die Frage, ob EnBW zum kauf der Anteile verpflichtet ist. Die EWE strebt zunächst Gespräche  mit der EnBW an.

ENTEGA-Produkte erhalten neue Zertifizierung

Donnerstag, 29. September 2011

Nur durch umfangreiche Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Erzeugungsanlagen kann es gelingen, die Energiewende in Deutschland wie geplant umzusetzen. Mit dem neuen „Initiierungsmodell“ des Ökostromlabels ok-power wurde erstmals ein Standard geschaffen, der die Anstrengungen der Energiewirtschaft bezüglich ihrer Investitionen in den Bau neuer Ökostromanlagen hervorhebt. Als einer der ersten Energieversorger Deutschlands hat der südhessische Anbieter ENTEGA jetzt seine Ökostromprodukte nach dem neuen Modell zertifizieren lassen.
Der Verein EnergieVision e.V. vergibt das ok-power Label nach Initiierungsmodell seit 2011. Im Unterschied zu den bisherigen Modellen bestätigt das neue Gütesiegel, dass der Energieversorger speziell für seine Ökostromkunden kontinuierlich in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert. „Wir begrüßen es sehr, dass nun eine Ökostrom-Zertifizierung die Bedeutung der Investitionen in regenerative Erzeugungsanlagen hervorhebt. So wird der wesentliche Beitrag der Versorger zur Energiewende sichtbar und vergleichbar gemacht“, sagt ENTEGA-Geschäftsführerin Cordelia Müller. „Denn die Regierung kann zwar das Ziel vorgeben, den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kontinuierlich zu erhöhen und den Atomausstieg zu vollziehen. Realisierbar ist dies jedoch – unter Einhaltung unserer Klimaziele – nur, wenn die Unternehmen der Energiewirtschaft neue Kraftwerke aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse vorantreiben.“
„Investitionen in erneuerbaren Energien müssen Standard werden“
ENTEGA hat seine Ökostromtarife rückwirkend zum 1.1.2011 nach dem neuen Modell zertifizieren lassen. „Wir investieren in unserem Gesamtkonzern HSE überdurchschnittlich stark in den Ausbau der erneuerbaren Energien – bis 2015 insgesamt über 1 Milliarde Euro“, erläutert Cordelia Müller. „Mitte 2011 haben wir bereits über 260 Megawatt Leistung aus regenerativen Quellen auf den Weg gebracht. Damit können wir etwa 200.000 Haushalte mit grüner Energie versorgen.“ Alleine im Jahr 2010 beliefen sich die Investitionen des HSE-Konzerns in regenerative Anlagen auf rund 215 Mio. Euro. „Ein solches Engagement muss für alle Energieversorger selbstverständlich werden“, fordert Müller. „Die neue Zertifizierung setzt dafür klare Standards und Anreize.“
Neues Modell garantiert kurzfristigen Umweltnutzen
Um für ein bestimmtes Produkt das ok-power Label nach dem Initiierungsmodell zu erhalten, muss der Anbieter den Bau von neuen regenerativen Erzeugungsanlagen veranlassen. In welchem Umfang dies geschehen muss, wird anhand des Ökostromabsatzes berechnet. „Abhängig von der durch die Kunden verbrauchten Strommenge berechnen wir, welche Ökostrommenge der Anbieter durch selbst initiierte Anlagen erzeugen und ins Stromnetz einspeisen muss“, erläutert Dominik Seebach von EnergieVision e.V. „Vertreibt das Unternehmen hauptsächlich oder ausschließlich zertifizierten Ökostrom, erfordert dies in jedem
Fall eine hohe Investitionsleistung. Mit dem neuen Zertifizierungsmodell wollen wir so den konstanteren Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fördern.“ Hierbei gelten für Neukunden höhere Anforderungen an die Investitionen als für bereits bestehende Kunden. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Wechsel der Kunden zu einem Stromprodukt, das das Konzept des Initiierungsmodells verfolgt, schon kurzfristig zu einem deutlichen Umweltnutzen führt.
Neben der Förderung neuer Ökostrom-Kraftwerke muss der an die Kunden gelieferte Ökostrom zudem nachweislich aus regenerativen Energien oder maximal zur Hälfte aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung stammen. Diese Voraussetzung übertrifft ENTEGA sogar: sie liefert ihren Kunden 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

(Quelle: ENTEGA Vertrieb GmbH & Co.KG)

Über 200 Gasanbieter erhöhen vor dem Winter die Gaspreise

Donnerstag, 22. September 2011

So wie in jedem Jahr, werden auch in diesem Jahr die Gaspreise vor dem Winteranfang wieder kräftig steigen. So haben über 200 Gasanbieter bereits Preiserhöhungen angekündigt. Gleichzeitig lässt sich auch eine Zunahme des Wettbewerbs auf dem Gasmarkt feststellen. So haben die Verbraucher mittlerweile eine größere Auswahl bei der Wahl des Gasanbieters. Jedoch sollte man der Wahl des neuen Gasanbieters nicht nur auf den Preis achten (dies hat uns zumindest die Insolvenz von Teldafax gelehrt), sondern auch auf die Zahlungsmodalitäten und die Vertragsbindung.

Entgültiges Aus für Teldafx

Montag, 20. Juni 2011

Dem insolventen Gasanbieter TelDaFax droht nach Medieninformationen das endgültige Aus. Nachdem das Troisdorfer Unternehmen, das sich seit letzter Woche unter Insolvenzverwaltung befindet, vergangenen Freitag die Energielieferungen an seine Kunden ausgesetzt hat, sei eine Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit so gut wie ausgeschlossen. TelDaFax hatte zwar von einer vorübergehenden Aussetzung gesprochen, doch sei dem Unternehmen mittlerweile von über 400 Netzbetreibern der Zugang zu den örtlichen Strom- und Gasnetzen gesperrt worden.

Damit bewahrheitet sich, was in den letzten Wochen umd Monaten in den Medien gemutmasst wurde.

Ärger um TelDaFax – Wer in die Grundversorgung zurückfällt, kann sofort kündigen

Mittwoch, 20. April 2011

Immer mehr Regionalversorger kündigen ihre Verträge mit dem Discounter TelDaFax wegen ausstehender Rechnungen, zuletzt geschehen in Düsseldorf, Bochum, Mülheim und Gelnhausen.

Weil TelDaFax in vielen Fällen bei den Nutzungsentgelten für die Versorgungsnetze säumig blieb, haben die Netzbetreiber das Recht, die Verträge zu beenden.

Für die betroffenen TelDaFax-Kunden bedeutet das, dass sie automatisch in die Grundversorgung ( Ersatzversorgung ) zurückfallen, die in vielen Fällen wesentlich teurer ist.

Die Stiftung Warentest hat im Zusammenhang mit TelDaFax darauf hingewiesen, dass mit der Kündigung des Vertrages zwischen Netzbetreiber und Teldafax nicht automatisch der Vertrag zwischen Kunden und Teldafax beendet ist. Betroffene Kunden in der Ersatzversorgung sollten in jedem Falle selbst den Vertrag aktiv beenden. Dazu müssen sie Teldafax zunächst eine Frist von acht Tagen einräumen, um die Belieferung wieder aufzunehmen. Danach können die Kunden den TelDaFax-Vertrag fristlos kündigen und sich dabei auf § 314 BGB berufen. Der Paragraph regelt Kündigungen aus gewichtigen Gründen, z.B. wenn wie im Falle TelDaFax dem Verbraucher die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses nicht zuzumuten ist.

Die Kündigung sollte zur Sicherheit per Einschreiben mit Rückschein erfolgen. Das Kündigungsschreiben sollte neben einem Widerruf der Einzugsermächtigung auch den Zählerstand enthalten.

Wer Geld im Voraus bezahlt hat, z.B. im Rahmen der Sonderabschläge oder eine Kaution hinterlegt hat, sollte den Betrag für die restliche Laufzeit unbedingt zurückfordern. Wer nach wie vor von Teldafax beliefert wird, hat dagegen kein sofortiges Kündigungsrecht.