24. Januar 2012
Die Erdgas-Fahrer in der Region Halle-Leipzig können ab sofort noch umweltschonender fahren. Die MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH bietet an ihren Tankstellen in Schkeuditz, Leipzig-Podelwitz, Kemberg und Halle-Peißen reines Biogas an. Die Nutzer von Erdgasfahrzeugen haben somit die Möglichkeit, zum günstigen Erdgaspreis CO2-neutral zu tanken.
„Mit dem Kraftstoff Erdgas reduziert sich die Klimabelastung gegenüber Benzin und Diesel bereits um ein Viertel. Biogas weist mit einer CO2-Einsparung von rund 90 Prozent eine noch günstigere Umweltbilanz auf“, sagt MITGAS-Geschäftsführer Dr. Andreas Auerbach. „MITGAS leistet mit diesem Angebot Erneuerbarer Energien einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Und Erdgasfahrer schlagen zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie sparen Geld und sind klimafreundlich mobil.“
MITGAS stellt für seine Erdgastankstellen 8 Mio. kWh pro Jahr bereit. Das Biogas stammt aus der Biogasanlage Zörbig und wird aus agrarischen Reststoffen ohne Einsatz von Nahrungsmitteln produziert. Bevor das Biogas in das Gasnetz eingespeist wird, erfolgt die Konditionierung auf Erdgasqualität, so dass es die gleichen Eigenschaften und die chemische Zusammensetzung wie fossiles Erdgas besitzt. Biogas kann Erdgas in jedem Mengenverhältnis beigemischt werden und ist ohne Einschränkungen und technische Bedenken in allen Erdgasfahrzeugen einsetzbar.
MITGAS betreibt seit 2008 in ihrem Versorgungsgebiet vier eigene und vier in Kooperation mit den Stadtwerken errichtete Erdgastankstellen. Seit vielen Jahren setzt MITGAS außerdem vorrangig Dienstfahrzeuge mit Erdgasantrieb ein.
In Sachsen sind es die Tankstellen Agip Tankstelle Leipziger Chaussee in Delitzsch und Aral Tankstelle Bierweg/B6 in Schkeuditz.
In Sachsen- Anhalt sind es die Aral Tankstelle Rosenfelder Strasse 13 in Halle und die Erdgastankstelle Schmiedeberger Strasse 21 in Kemberg.
Unter clever-gas.de können Sie sehen, ob Mitgas eine gute Alternative zu Ihrem bisherigen Gasanbieter darstellt.
Tags: Biogas, Gasanbieter, Mitgas
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08. Dezember 2011
Nachdem es für mehrere Winter eine leichte Entspannung bei den Gaspreisen gegeben hatte, ziehen die Versorger in dieser Heizperiode wieder mit den Preisen an. Nach Angaben des Vergleichsportals Check24 planen insgesamt 92 Versorger eine Gaspreiserhöhung im Zeitraum zwischen Dezember 2011 bis Januar 2012.
Von den angekündigten Erhöhungen sind 500.000 Gaskunden betroffen. Diese belaufen sich in der Spitze bis zu 19 Prozent. Bereits im Jahresverlauf hatten 532 Gasanbieter in der Grundversorgung die Gaspreise erhöht. Im Vergleichszeitraum 2010 waren es nur die Hälfte.
Ein Gasanbieter – Vergleich mit einem anschließenden Anbieterwechsel bringt satte Ersparnisse und verläuft unproblematisch.
Tags: Gasanbieter, Gaspreise, Vergleich
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01. Dezember 2011
In diesen Tagen bekommen ehemalige TelDaFax – Kunden eventuell unangenehme Post, unterzeichnet mit dem Namen Dr. Biner Bähr. Der offiziell bestellte Insolvenzverwalter hat u.a. den Auftrag, Aussenstände einzufordern, um die Insolvenzmasse des ehemaligen größten unabhängigen Energieanbieters aufzustocken.
So kann es kommen, dass man als ehemaliger TelDaFax – Kunde nicht nachvollziehbare Inkasso-Forderungen erhält. In einem Internet-Forum berichtet eine Kundin, dass sie für 2010 keine Jahresabschlussrechnung erhalten hatte, nun aber eine größere Nachzahlung leisten soll. In den letzten Monaten vor der Pleite hatten sich Kundenklagen über immer besetzte Leitungen und stockende Abrechnungen gehäuft.
Betroffene ehemalige TelDaFax-Kunden sollten sich um Rechtsbeistand kümmern und in den Widerspruch gehen.
Tags: Bär, Biner, Forderungen, Inkasso, Insolvenzverwalter, Pleite, Post, TelDaFax
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10. November 2011
Die Bundesnetzagentur hat die Bestimmungen für einen Gas- oder Stromanbieterwechsel zugunsten der Energieverbraucher vereinfacht. Ein Lieferantenwechsel soll ab April 2012 schneller und unkomplizierter vorgenommen werden können. Der wichtigste Punkt ist dabei die Verkürzung der zulässigen Frist auf drei Wochen.
Den Hintergrund für diese positive Veränderung bildet eine EU-Richtlinie von 2009, die nun in nationales Recht umgesetzt worden ist.
Ausschlaggebend bei der Frist ist das Datum der Anmeldung des Wechsels beim Netzbetreiber. Außerdem kann der Lieferbeginn zukünftig an jedem beliebigen Wochentag beginnen anstatt am Ersten des Monats wie bislang.
Quelle: Clever-Gas.de
Tags: 2012, drei, Frist, Gasanbietwerwechsel, Wochen
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03. November 2011
Der Energiekonzern EnBW hat Probleme beim Kauf von Anteilen der Verbundnetz Gas (VNG) aus Leipzig. Der süddeutsche Energieriese will die 48%ige Beteiligung der Oldenburger EWE an der Leipziger VNG übernehmen. Eine entsprechende Option läuft zum Jahresende aus.
EnBW will sich mit einer Übernahme auf dem Gasmarkt positionieren. Ein eventuell gerichtlich zu klärender Streitpunkt ist die Frage, ob EnBW zum kauf der Anteile verpflichtet ist. Die EWE strebt zunächst Gespräche mit der EnBW an.
Tags: EnBW, EWE, Gasmarkt, Leipzig, Übernahme, VNG
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29. September 2011
Nur durch umfangreiche Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Erzeugungsanlagen kann es gelingen, die Energiewende in Deutschland wie geplant umzusetzen. Mit dem neuen „Initiierungsmodell“ des Ökostromlabels ok-power wurde erstmals ein Standard geschaffen, der die Anstrengungen der Energiewirtschaft bezüglich ihrer Investitionen in den Bau neuer Ökostromanlagen hervorhebt. Als einer der ersten Energieversorger Deutschlands hat der südhessische Anbieter ENTEGA jetzt seine Ökostromprodukte nach dem neuen Modell zertifizieren lassen.
Der Verein EnergieVision e.V. vergibt das ok-power Label nach Initiierungsmodell seit 2011. Im Unterschied zu den bisherigen Modellen bestätigt das neue Gütesiegel, dass der Energieversorger speziell für seine Ökostromkunden kontinuierlich in den Ausbau der erneuerbaren Energien investiert. „Wir begrüßen es sehr, dass nun eine Ökostrom-Zertifizierung die Bedeutung der Investitionen in regenerative Erzeugungsanlagen hervorhebt. So wird der wesentliche Beitrag der Versorger zur Energiewende sichtbar und vergleichbar gemacht“, sagt ENTEGA-Geschäftsführerin Cordelia Müller. „Denn die Regierung kann zwar das Ziel vorgeben, den Anteil der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kontinuierlich zu erhöhen und den Atomausstieg zu vollziehen. Realisierbar ist dies jedoch – unter Einhaltung unserer Klimaziele – nur, wenn die Unternehmen der Energiewirtschaft neue Kraftwerke aus Sonne, Wind, Wasser und Biomasse vorantreiben.“
„Investitionen in erneuerbaren Energien müssen Standard werden“
ENTEGA hat seine Ökostromtarife rückwirkend zum 1.1.2011 nach dem neuen Modell zertifizieren lassen. „Wir investieren in unserem Gesamtkonzern HSE überdurchschnittlich stark in den Ausbau der erneuerbaren Energien – bis 2015 insgesamt über 1 Milliarde Euro“, erläutert Cordelia Müller. „Mitte 2011 haben wir bereits über 260 Megawatt Leistung aus regenerativen Quellen auf den Weg gebracht. Damit können wir etwa 200.000 Haushalte mit grüner Energie versorgen.“ Alleine im Jahr 2010 beliefen sich die Investitionen des HSE-Konzerns in regenerative Anlagen auf rund 215 Mio. Euro. „Ein solches Engagement muss für alle Energieversorger selbstverständlich werden“, fordert Müller. „Die neue Zertifizierung setzt dafür klare Standards und Anreize.“
Neues Modell garantiert kurzfristigen Umweltnutzen
Um für ein bestimmtes Produkt das ok-power Label nach dem Initiierungsmodell zu erhalten, muss der Anbieter den Bau von neuen regenerativen Erzeugungsanlagen veranlassen. In welchem Umfang dies geschehen muss, wird anhand des Ökostromabsatzes berechnet. „Abhängig von der durch die Kunden verbrauchten Strommenge berechnen wir, welche Ökostrommenge der Anbieter durch selbst initiierte Anlagen erzeugen und ins Stromnetz einspeisen muss“, erläutert Dominik Seebach von EnergieVision e.V. „Vertreibt das Unternehmen hauptsächlich oder ausschließlich zertifizierten Ökostrom, erfordert dies in jedem
Fall eine hohe Investitionsleistung. Mit dem neuen Zertifizierungsmodell wollen wir so den konstanteren Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien fördern.“ Hierbei gelten für Neukunden höhere Anforderungen an die Investitionen als für bereits bestehende Kunden. Damit soll sichergestellt werden, dass ein Wechsel der Kunden zu einem Stromprodukt, das das Konzept des Initiierungsmodells verfolgt, schon kurzfristig zu einem deutlichen Umweltnutzen führt.
Neben der Förderung neuer Ökostrom-Kraftwerke muss der an die Kunden gelieferte Ökostrom zudem nachweislich aus regenerativen Energien oder maximal zur Hälfte aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung stammen. Diese Voraussetzung übertrifft ENTEGA sogar: sie liefert ihren Kunden 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien.
(Quelle: ENTEGA Vertrieb GmbH & Co.KG)
Tags: ENTEGA, Ökostrom, Ökostromprodukte
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22. September 2011
So wie in jedem Jahr, werden auch in diesem Jahr die Gaspreise vor dem Winteranfang wieder kräftig steigen. So haben über 200 Gasanbieter bereits Preiserhöhungen angekündigt. Gleichzeitig lässt sich auch eine Zunahme des Wettbewerbs auf dem Gasmarkt feststellen. So haben die Verbraucher mittlerweile eine größere Auswahl bei der Wahl des Gasanbieters. Jedoch sollte man der Wahl des neuen Gasanbieters nicht nur auf den Preis achten (dies hat uns zumindest die Insolvenz von Teldafax gelehrt), sondern auch auf die Zahlungsmodalitäten und die Vertragsbindung.
Tags: Gasanbieter, Gaspreise, Gaspreiserhöhung
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20. Juni 2011
Dem insolventen Gasanbieter TelDaFax droht nach Medieninformationen das endgültige Aus. Nachdem das Troisdorfer Unternehmen, das sich seit letzter Woche unter Insolvenzverwaltung befindet, vergangenen Freitag die Energielieferungen an seine Kunden ausgesetzt hat, sei eine Wiederaufnahme der Geschäftstätigkeit so gut wie ausgeschlossen. TelDaFax hatte zwar von einer vorübergehenden Aussetzung gesprochen, doch sei dem Unternehmen mittlerweile von über 400 Netzbetreibern der Zugang zu den örtlichen Strom- und Gasnetzen gesperrt worden.
Damit bewahrheitet sich, was in den letzten Wochen umd Monaten in den Medien gemutmasst wurde.
Tags: Gasanbieter, Gasanbieter insolvent, Gasanbieter Insolvenz, Gasanbieter pleite, TelDaFax
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13. Mai 2011
Es ist noch gar nicht lange her, da kam für die allermeisten Haushalte in Deutschland bei Strom und Gas nur ein Anbieter in Frage. Das war einfach und bequem, aber womöglich auch überteuert. Aber teuer war gestern, denn mit der Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes fielen die Monopole. Seit die EU-Regelungen in nationales Recht umgesetzt sind, nimmt der Wettbewerb Fahrt auf. So können Kunden heute trotz insgesamt steigender Strom- und Gaspreise durch einen geschickten Wechsel des Anbieters oder des Tarifs bares Geld sparen – Möglichkeiten, die immer mehr Kunden nutzen.
Nach Angaben der Bundesnetzagentur stieg die Zahl der Anbieterwechsel bei Strom zwischen 2006 und 2009 von 0,6 auf 1,7 Millionen pro Jahr, wobei Umzüge nicht mitgerechnet sind. Bei Gas ist der Anstieg prozentual gesehen sogar noch stärker; hier stieg die Zahl zwischen 2007 und 2009 von 100.000 auf 400.000 Wechsel pro Jahr.
Ähnlich rasant wächst die Zahl der Anbieter im Strom- und Gasmarkt. Bei bundesweit über 700 Gasanbietern, von denen inzwischen pro Region im Durchschnitt über 30 konkurrieren, sowie einer unüberschaubaren Zahl an Stromanbietern aller Couleur kann Otto Normalverbraucher schon mal den Überblick verlieren. Muss er aber nicht, denn Kunden, die ihre Verbrauchswerte im Kopf haben, können mit ein paar Klicks in einen Online- Tarifrechner die für sie und ihren Verbrauch günstigste Auswahl treffen und online wechseln – einfach und bequem. Online- Tarifrechner für einen Gasanbieterwechsel findet man z.B. unter www.clever-gas.de und für Strom unter www.clever-strom.de .
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